
...„Zürich weckt Begeisterung und stets positive Erinnerungen, sowohl als Tourist als auch auf beruflicher Ebene, und am Sonntag, 15. Januar 2017, erwarte ich euch im Hallenstadion Zürich.“
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Am 07. Dezember 2016 sammelt Andrea Bocelli die x-te internationale Auszeichnung: Der weltweit beliebteste italienische Tenor erhält die Nominierung für die Grammy Awards in der Kategorie „Best traditional pop vocal album“ mit seinem jüngsten Plattenprojekt „Cinema“. Eine prestigeträchtige Nominierung (bereits die fünfte seiner Karriere), die den Tenor in der Fünferauswahl neben herausragenden Namen wie Bob Dylan, Barbra Streisand, Josh Groban und Willie Nelson sieht und Bocelli als geschätzten Fahnenträger Italiens in der Welt bestätigt. „Amerika hat mich sofort ins Herz geschlossen. Ich erinnere mich mit ein wenig Rührung, dass mein Vater oft zu mir sagte: Du musst nach Amerika gehen.“
In seinem autobiografischen Roman „La musica del silenzio“ erzählt der toskanische Künstler ein starkes Zeugnis des Schicksals, eine bewegende Geschichte von Musik und Liebe. Wie Ray Charles wurde Andrea Bocelli nicht blind geboren. Nichts war über den Übergang vom Licht zur Dunkelheit durchgesickert: Der Tenor litt an einem Glaukom, das ihm erlaubte, eine Kindheit nur in Licht und Farben zu erleben. „Ich war immer lebhaft und ungestüm. Als kleiner Junge spielte ich gern Fussball, und eines Tages, während eines Spiels, traf mich ein Ball genau am rechten Auge, dem einzigen, mit dem ich Licht und Farben wahrnehmen konnte. Man versuchte, mich mit verschiedenen Operationen zu behandeln, aber es half nichts.“
Andrea Bocelli war 5 Jahre alt, als seine Mutter entdeckte, dass die einzige Art, ihr Kind über die Augenschmerzen hinwegzutrösten, darin bestand, es klassische Musik hören zu lassen. „Ein kleiner Plattenspieler genügte, um mich ruhig zu machen.“ Musik als Heilung der Seele.