
Als erster Vertreter des italienischen New Jazz hat der Saxofonist Raffaele Casarano in Genf bereits beim grossartigen Konzert von Dhafer Youssef im September 2021 auf sich aufmerksam gemacht. Das Publikum wurde von den atmosphärischen und kraftvollen Klängen seines Saxofons erobert. Mit einem sehr vielversprechenden neuen Album, ANI’, einem einzigartigen Weg, der Jazz, Weltmusik, Hip-Hop und Elektronik vereint, bietet Raffaele gleichzeitig ein visuelles Erlebnis mit einem eigens für das Konzert entworfenen Lichtspiel.

Heute gilt Raffaele als einer der vielseitigsten Jazzmusiker der italienischen Halbinsel und ist ein herausragender Musiker mit zahlreichen Zusammenarbeiten mit nationalen und internationalen Künstlern. Unter den sehr vielen nennen wir Buena Vista Social Club, Sting, Dhafer Youssef, Paolo Fresu, Noa, Giuliano Sangiorgi, Francesco De Gregori, Fiorella Mannoia, Neri Marcoré, Daniele Silvestri, Fiorello, Malika Ayane.
Raffaele wurde 1981 geboren. Schon in jungen Jahren nähert er sich der Welt des Saxofons und 2004 schliesst er sein Studium am Konservatorium „T. Schipa“ in Lecce ab. Im September 2004 gründet er das Projekt Locomotive, mit dem er in verschiedenen italienischen Clubs auftreten wird.
Casarano ist künstlerischer Leiter und Erfinder des „Locomotive Jazz Festival“ (2020 bei der fünfzehnten Ausgabe angelangt), das in Sogliano Cavour (Le), seinem Geburtsort, entstanden ist, heute in der Stadt Lecce angekommen ist und sich über das ganze Gebiet des Salento und Apuliens verbreitet hat. Das Festival hat zahlreiche international renommierte Gäste zusammen mit Jazzmusikern aus dem Salento empfangen und dabei grossen Zuspruch beim Publikum gefunden www.locomotivejazzfestival.it
Für das Projekt „R. Casarano & Locomotive“ nimmt er im November 2005 die erste Platte auf, „Legend“, für Dodicilune Records, an der das Orchester des Konservatoriums „T. Schipa“ mitwirkt; aus dem Jahr 2008 stammt hingegen „Replay“ (Emarcy-Universal), die zweite Platte des Quartetts.
Bei beiden Arbeiten ist Paolo Fresu Gast der Gruppe. Im April 2010 wirkt er als Solo-Saxofonist in der Musik mit, die der Sänger der Negramaro, Giuliano Sangiorgi, für „Koltès“ komponiert hat, die Bühnenshow des Schauspielers Claudio Santamaria. 2013 ist das Jahr der Reife: Er arbeitet bei verschiedenen Terminen der internationalen Tournee der Formation von Manu Katché mit und veröffentlicht, bei Tǔk von Paolo Fresu, „Noé“, die neue Platte seines Locomotive Quartet.
Tickets hier erhältlich:
https://infomaniak.events/shop/Djk4lXMRTZ/