
Die Stadt, die im 16. Jahrhundert Parmigianino das Leben schenkte, einem der Hauptvertreter der italienischen manieristischen Strömung, und nach ihm, im 19. Jahrhundert, dem berühmten Dirigenten Arturo Toscanini, dann dem Maler Giovanni Bolla sowie bedeutenden Schriftstellern, Regisseuren und Geistlichen, teuer auch Giuseppe Verdi, dem grössten italienischen Komponisten, wird im kommenden Jahr die „Kulturhauptstadt“ sein.
Um zu verstehen, welches Jahr uns in Parma erwartet, genügt ein Besuch der Website www.parma2020.it, auf der der Bürgermeister den roten Faden erläutert, der den reichen Veranstaltungskalender verbindet: „Wir werden Räume und Zeiten der Begegnung und des Dialogs schaffen“, erklärt er, „und dabei den multikulturellen Reichtum unserer Geschichte anerkennen und mit ihm unseren Blick auf das Heute verwandeln. Wir werden die Aufgabe haben, in den Quartieren Kultur zu wecken und gemeinsam mit allen Institutionen und Vereinen der Stadt Denken und Wohlergehen zu schaffen.“ Zudem will man „das touristisch-kulturelle System zugänglich machen, durch eine Reihe von Diensten und technologischen Werkzeugen, welche die Aufwertung der Ressourcen systematisch bündeln“, und darauf hinarbeiten, dass Parma zu einem „Ort des beständigen Austauschs über das Begriffspaar Kultur und Demokratie wird, über die bürgerlichen und verfassungsmässigen Werte, die der Entwicklung einer offenen, inklusiven und innovativen Gemeinschaft zugrunde liegen“.
Offizielle Website: www.parma2020.it