
Am Samstag, dem 13. Juni, hebt um 7.20 Uhr morgens ein Flug vom Flughafen Zürich Richtung Rom ab. An Bord: drei italo-schweizerische Jugendliche von 12 und 13 Jahren. Erwartet werden sie von Gleichaltrigen aus Argentinien, Brasilien, Kanada, den Vereinigten Staaten, Venezuela und Australien. Für ein Wochenende wird das Stadio dei Marmi im Foro Italico zum Treffpunkt der globalen italienischen Community der Jüngsten.
Die Initiative ist Teil des Projekts „Turismo delle Radici", der Strategie, mit der das italienische Aussenministerium die 80 Millionen Italo-Nachkommen in der Welt wieder an Italien heranführt. Das Event vom 13. und 14. Juni, gemeinsam mit dem CONI organisiert, ist das Kapitel für die Jüngsten. Und die Schweiz wird mit einer eigenen Delegation dabei sein, direkt ausgewählt von der Nationalen Delegation des CONI in der Schweiz.
Die Zahlen sprechen für sich: Die Schweizer Delegation besteht aus drei Athletinnen und Athleten. Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2013 und 2014, italienischer Herkunft, wohnhaft in der Schweiz, die auf Jugendniveau Sport treiben. Fussball, Basketball oder polysportive Disziplinen, alles ist willkommen. Man muss kein Champion sein: Es braucht Lust zu spielen und sich mit Gleichaltrigen zu messen, die vom anderen Ende der Welt kommen.
Die Bewerbungen schliessen am Sonntag, dem 17. Mai 2026, um 12.00 Uhr. Die Plätze werden nach Eingangsreihenfolge vergeben. Angesichts der Tragweite der Initiative und der wenigen verfügbaren Plätze lohnt es sich, sofort zu handeln.
Das Anmeldeformular ist online unter: form.jotform.com/261318325604351
Für die Familien entstehen keinerlei Kosten. Flüge von Zürich nach Rom hin und zurück, Verpflegung, Unterkunft, Transporte in Rom, Empfang am Flughafen, offizielles Mittagessen mit allen internationalen Delegationen, Sportaktivitäten, geführte Stadtbesichtigung: alles zulasten der Organisatoren. Es ist eine institutionelle Initiative, die der CONI jedes Jahr organisiert, und die Schweizer Delegation nimmt sie mit dem Ernst, den sie verdient.
Samstag, 13. Juni. Abflug in Zürich um 7.20 Uhr morgens. Bei der Ankunft in Rom Empfang durch das CONI-Team direkt am Flughafen, Check-in in den Unterkünften und am Mittag offizielles Mittagessen mit den Delegationen aus Argentinien, Brasilien, Kanada, den Vereinigten Staaten, Venezuela und Australien. Am Nachmittag geführte Besichtigung der Ewigen Stadt: Für viele der Jugendlichen ist es das erste Mal als Protagonisten in Rom, und den Unterschied spürt man.
Sonntag, 14. Juni. Sportwettkämpfe im Stadio dei Marmi, der historischen Anlage des Foro Italico, umgeben von den 60 Athletenstatuen aus Marmor, die der Anlage den Namen geben. Dort anzutreten ist nichts Alltägliches: Es ist einer der symbolträchtigsten Orte des italienischen Sports, nahe dem Olympiastadion. Man lacht, man spielt, man schliesst Freundschaften. Am Abend geht es zurück: Abflug in Rom um 20.15 Uhr, Ankunft in Zürich um 21.50 Uhr. Ihre Tochter oder Ihr Sohn kommt müde nach Hause, glücklich, und mit etwas mehr im Gepäck als beim Abflug.
Für die Eltern ist es der wichtigste Teil. Für die gesamte Dauer der Reise steht die Schweizer Delegation unter der direkten Aufsicht des Nationalen CONI-Delegierten in der Schweiz, Cirano Tondi, unterstützt von einer zweisprachigen Assistentin Italienisch-Deutsch. Es ist eine strukturierte institutionelle Initiative, organisiert mit dem italienischen Aussenministerium. Kein improvisiertes Abenteuer.
Denken Sie einen Moment nach. Ihr Kind ist 12 oder 13 Jahre alt. Es spricht zu Hause Italienisch, vielleicht etwas weniger gut, als Sie es sich wünschen würden. Es hört von Grosseltern und Cousins in Italien, aber für ihn oder sie bleibt das Land ein etwas abstraktes Konzept, etwas, das die Grossen betrifft.
Jetzt stellen Sie sich denselben Jungen, dasselbe Mädchen vor, wie sie über den Rasen des Stadio dei Marmi gehen, neben einem brasilianischen Gleichaltrigen, der Italienisch mit einem seltsamen Akzent spricht und über dieselben Dinge lacht. Wie sie ein Spiel bestreiten mit Kindern aus sechs verschiedenen Ländern, die alle, auf irgendeine Weise, eine ähnliche Geschichte haben wie sie.
Auf dem Spielfeld zählt nicht, welchen Akzent du hast, es zählt, wie du den Ball passt. Und wenn du dich am Ende des Tages dabei wiederfindest, Pizza zu essen mit einem argentinischen Altersgenossen kalabresischer Herkunft und einem australischen mit venetischen Wurzeln, verstehst du etwas, das dir in der Schule niemand erklärt: Italien ist kein Land, es ist ein Netz.
Die Anmeldungen schliessen am Sonntag, dem 17. Mai 2026, um 12.00 Uhr. Drei Plätze sind verfügbar, vergeben nach Eingangsreihenfolge.
Anmeldeformular: form.jotform.com/261318325604351
Für Informationen und direkte Kontakte:
Cirano Tondi
Nationaler Delegierter des CONI in der Schweiz
Mobile: +41 78 622 96 91
E-Mail: delegato.svizzera (at) coni.it
Website: www.conisvizzera.ch
Rom ruft. Jetzt ist Zürich am Zug zu antworten.