
Seit dem 31. Juli läuft die Single im Radio und ist auf allen digitalen Plattformen verfügbar. Der kreative Funke, aus dem das Stück entstand, ist autobiografischer Natur und hat seine Wurzeln zu Beginn
der 1980er-Jahre. „Ich war ein Junge in den Sommerferien am Meer im August 1980“, erzählt Martix, „und
meine Unbeschwertheit wurde plötzlich von den schrecklichen Bildern des Attentats vom 2.
August im Bahnhof von Bologna zerschmettert.“ 40 Jahre nach dem Massaker sind die Bilder, die sich in Martix' Seele eingeprägt haben, noch immer sichtbar, und der Liedermacher wollte Bologna, einer Stadt, die er sehr liebt, das Stück „Le Rose“ und den dazugehörigen Videoclip widmen. „Ich bin tief mit Bologna verbunden, das hat mich dazu bewegt, das Stück zu schreiben, das auch eine feine Kritik an einem Staat enthält, der zu oft keine volle Wahrheit über so wichtige Ereignisse ans Licht bringen konnte. Doch neben all dem steht immer meine grundlegende Vision: Wenn wir dieser unserer Gesellschaft Hoffnung geben wollen, müssen wir die Liebe pflegen, als wäre sie eine wunderbare Rose, die man im eigenen Garten wachsen lässt, um sie dann allen zu zeigen.“
Für die Regie des Videos zeichnet Mirko Aretini verantwortlich, ein bedeutender Regisseur von Videoclips und Dokumentarfilmen, der
bedeutende Zusammenarbeiten vorweisen kann, darunter Sigur Ros, Patty Smith, Philip Glass, Vinicio Capossela, Paolo Villaggio,
Pierpaolo Capovilla, Mogol und Goran Bregovich.